Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen Unternehmen flexibel auf die Ansprüche des Marktes reagieren können. Hierzu müssen die Entscheidungen fundiert und schnell getroffen werden. Um rasch und nachhaltig umgesetzt werden zu können, sollten sie gleichzeitig aber auch von den Betroffenen akzeptiert werden. Um dies erreichen zu können, müssen zweckmäßige Abstimmungsprozesse zwischen den verschiedenen betrieblichen Interessengruppen schnell und effizient vorgenommen werden. An dieser Stelle setzt das neue weiterbildende Studium "Management und Partizipation" des Zentrums für Weiterbildung der Universität Dortmund an, das erstmals ab Sommersemester 2004 angeboten wird.
Ein besonderes Merkmal: Es richtet sich sowohl an
Fach- und Führungskräfte von Unternehmen, Verbänden und Verwaltungen als auch
an betriebliche Interessenvertreter von Arbeitnehmern.
Aufbauend auf den besonderen Rollen der Entscheidungsträger im Unternehmen
erwerben die Teilnehmer modernes Managementwissen zur Gestaltung der
Unternehmensführung und trainieren partizipationsorientierte
Entscheidungsfindung. Partizipatives Management bezweckt die Koordination der
Zielsetzungen von Unternehmensleitungen und Arbeitnehmervertretungen. Dabei müssen
die nationalen und internationalen wirtschaftlichen Gegebenheiten und
Entwicklungen berücksichtigt werden.
In 13 Studienmodulen werden neben der Vermittlung theoretischer Kenntnisse, z.B.
in Arbeitsrecht und Personalmanagement, berufliche Erfahrungen einbezogen sowie
Verhandlungs- und Konfliktlösungstechniken eingeübt. Somit können die
Teilnehmer ihre Kenntnisse systematisch erweitern und sich auf ihre neuen
beruflichen Anforderungen vorbereiten.
Die Verzahnung von universitärer Forschung und Lehre mit der Berufspraxis der
Teilnehmer wird durch die Auswahl der Dozentinnen und Dozenten gewährleistet. Für
Aktualität und Anwendungsnähe der Studieninhalte sorgt auch ein Kuratorium,
das mit namhaften Vertretern aus Unternehmen, Verbänden und Wissenschaft
besetzt ist.
Das berufsbegleitende Studium umfasst einschließlich der Prüfungsleistungen
drei Semester mit ca. 350 Unterrichtsstunden. Es wird unter Einbeziehung des
Samstags in Blockveranstaltungen durchgeführt.
Das Studium wendet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit abgeschlossener
Berufsausbildung, die eine bestehende, mindestens dreijährige Tätigkeit in
einem für das Studium relevanten Berufsfeld ausüben.
Das Abschlusszertifikat wird im Namen des Zentrums für Weiterbildung und der
Fakultäten Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Humanwissenschaften und
Theologie (Fach Psychologie) vergeben.
Die Teilnahmegebühr beträgt 1.200 Euro pro Semester.
Weitere Informationen finden Sie im WWW:
idw, 29.11.2003